Über mich –
mein Werdegang meine Haltung

Vor einigen Jahren habe auch ich mich – nicht ganz freiwillig und ausgelöst durch die Aufforderung meines damaligen Arbeitgebers, meinen Lebensmittelpunkt zu verlegen – mit der Frage beschäftigt, wie es beruflich weitergeht. Nach mehr als 25 Jahren Projekt- und Führungsarbeit bin ich auf Sinnsuche gegangen, wofür ich beruflich stehen möchte, musste Abfindungsverhandlungen führen, habe ich mich als systemische Beraterin und Coach selbständig gemacht, musste neue Geschäftspartner suchen. Heute begleite ich Menschen, die ebenfalls eine neue berufliche Perspektive suchen.


Als diplomierte Informatikerin (TU Berlin) habe ich über 25 Jahre als Führungskraft und Projektmanagerin in globalen Konzernen gearbeitet. Dies und Fortbildungen als Mediatorin und systemische Beraterin haben mein Wertesystem geprägt. Schlagworte wie Augenhöhe, Sinn, persönliche Entwicklung, Empathie und Wertschätzung für sich selbst und andere sind daher Basis meiner Begleitung von Veränderungsprozessen von Individuen und Organisationen. In den letzten Jahren habe ich mich intensiv mit dem Thema „Umgang mit Ungewissheit in professionellen Kontexten“ beschäftigt und gemeinsam mit einem Kollegen ein wissenschaftlich fundiertes Modell zu notwendigen Kompetenzen entwickelt, die im Rahmen eines beruflichen Umbruchs und einer Neuorientierung essentiell sind. Diese Kompetenzen ergänzen unsere strukturierenden und analytischen Fähigkeiten. Beides angemessen zu verbinden und situativ zu nutzen ist unsere eigentliche Intelligenz.


Mich leitet die Überzeugung, dass Veränderung („Nichts ist so beständig wie der Wandel“, Heraklit von Ephesos) unser Leben bestimmt und ein damit einhergehender konstruktiver Umgang individuelle Entwicklung sowie lebenslanges Lernen fördert. Veränderung ermöglicht uns Wachstum, die dafür notwendigen Ressourcen bringen wir mit. Das klingt erstrebenswert, aber wie oft musste und muss ich selbst erfahren, dass der Weg alles andere als einfach ist, denn Veränderung bedeutet auch Ungewissheit und Unsicherheit! Es braucht oft neue Perspektiven (Perspektivwechsel) und eine (wiedergewonnene) innere Stabilität, um die eigenen Ressourcen neu zu entdecken und Veränderungen zu (be-)stehen.

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